Verwaltungsbescheid aufgehoben
Das Mailänder Verwaltungsgericht hat in diesen Tagen den Verwaltungsbescheid aufgehoben, wonach es Krankenhäusern und Kliniken verboten ist, Komapatienten die Nahrung zu verweigern.
Damit stehen nun den zahlreichen Rechtssprüchen und vor allem dem Willen des Vaters von Eluana Englaro keine Hindernisse mehr bevor. Seit Jahren liegt diese bereits im Koma und eine Rehabilitation scheint für viele Ärzte aussichtslos. Er sei sehr glücklich über die Entscheidung. Ein Krankenhaus in Udine hatte bereits angeboten, Eluana in den Tod zu begleiten, hatte dann aber ihr Angebot wieder aus Angst vor Konsequenzen zurückgezogen.
Inzwischen hat sich aber bereits ein weiteres Krankenhaus gemeldet, das Eluana aufnehmen würde. Die Familie Englaro hatte aber bereits vorher durch ihren Anwalt verlautbaren lassen, dass sie alle weiteren Schritte der Öffentlichkeit nicht mehr mitteilen werde. Die Katholische Kirche und der konservative Flügel Italiens kämpfen erbittert gegen diese Entscheidung und hoffen, dass sie Eluana noch retten können. Letztendlich, so der Vorsitz des päpstlichen Rates für Gesundheitsfragen, gehe es um Mord, darum, eine Frau verhungern zu lassen.
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Autor: dontpanic Nachrichten-Feed abonnieren









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