Privatklinik nimmt Eluana doch nicht auf
Soeben hat die Privatklinik Città di Udine bekanntgegeben, Eluana Englaro doch nicht aufnehmen zu können. Grund dafür sei, dass die Klinik mit Stafmaßnahmen von Seiten der Regierung rechne.
Die Klinik zieht somit unerwartet das Angebot zurück, Eluana den Tod zu ermöglichen. In der Privatklinik arbeiten 300 Menschen, deren Arbeitsplätze die Leitung nicht aufs Spiel setzen wolle. Deshalb seien sie gezwungen ihr Angebot zurückzunehmen.
Nachdem Giuseppe Englaro im November 2008 vom Kassiationsgericht das Recht zugesprochen bekommen hatte, Eluana den Tod zu ermöglichen, hatte Italiens Sozialminister Sacconi ein Verbot an alle Krankenhäuser ausgesprochen, Komapatienten die Nahrung zu verweigern.
Der Vize-Innenminister Mantovano begrüßte den Schritt der Klinik. Krankenhäuser seien nicht dazu da, Menschen zu töten. Giuseppe Englaro ließ durch seinen Anwalt bekanntgeben, dass er alle weiteren Schritte, die er tätigen werde, der Öffentlichkeit nicht mehr bekanntgeben werde.
Inzwischen hat der Konsumentenverband der Heimatregion von Eluana einen Antrag beim Gericht in Lecco eingereicht, um ihrem Vater das Sorgerecht zu entziehen und damit den Tod Eluanas zu verhindern.
Autor: dontpanic Nachrichten-Feed abonnieren









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