Obama wirbt für Freedom of choice act
Der designierte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, spricht sich für den Freedom of choice act (FeCA) aus und will damit die Tötung ungeborenen Lebens legalisieren. Der Gesetzesentwurf stellt neue Richtlinien im Bezug auf die Abtreibung auf und gewährt es keiner Klinik mehr, die Abtreibung zu verweigern. In der kommenden Woche wird im Kongress darüber abgestimmt.
Bereits 2001 hatte sich Barack Obama für das Recht auf Abtreibung im Senat in Illinois ausgesprochen und damit die Verabschiedung eines Gesetzentwurfes zum Schutz ungeborenen Lebens. Nun steht am 21. und 22. Jänner die Abstimmung über den FeCA im Kongress an und Obama spricht sich für die Verabschiedung des Gesetzes aus.
Dabei stößt Obama auf herbe Kritik von Seiten der katholischen Kirche, die in den Vereinigsten Staaten einige (ca. 30%) Krankenhäuser und Kliniken leitet. Eine Schließung einiger Kliniken könnte die Konsequenz einer Verabschiedung des Gesetzesentwurfes sein. Demnach wäre es keiner Klinik und keinem Krankenhaus in den USA mehr erlaubt eine Abtreibung zu verweigern. Kritiker befürchten auch eine Kündigungswelle des Personals im Gesundheitssektor.
Mit dem Freedom of choice act wird es Minderjährigen außerdem möglich, einen Schwangerschaftsabbruch ohne Einverständnis der Eltern zu veranlassen. Doch nicht nur dieser Punkt stößt auf vehemmente Kritik: Das Verbot der Abtreibungsmethode einer partiellen Extraktion, bei der das ungeborene Kind vaginal extrahiert und auf grausame Weise getötet wird.
Der Schutz des ungeborenen Leben wird durch diesen Entwurf nicht nur ausgehebelt, sondern jede Abtreibungsverweigerung wird untersagt. Von Freedom of choice kann also nicht die Rede sein, wenn man es vom Standpunkt des Krankenhauspersonals mit einer lebenbejahenden Einstellung betrachtet.









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