Italien stellt sich gegen das Gesetz
Nach unzähligen Prozessen hat Giuseppe Englaro, der Vater der vor 17 Jahren verunglückten Eluana, auch in letzter Instanz beim Menschenrechtsgerichthof in Straßburg Recht bekommen. Trotzdem wird Eluana weiter künstlich ernährt.
Giuseppe Englaro äußerte sich nun in einer italienischen Fernsehsendung zur aktuellen Situation und klagte den Staat an geltendes Recht zu missachten und keinen Funken Anstand zu haben. Obwohl er in allen Instanzen Recht bekommen habe, würde seiner Tochter ein würdevoller Tod verweigert.
Seit 17 Jahren ist Eluana Englaro nun im Koma und keine Therapie schlägt mehr an. Obwohl Forscher vor kurzem eine neue Therapie mit Mikrochips vorgestellt haben, glaubt Giuseppe Englaro nicht mehr an ein Wunder. Er will seiner Tochter einen würdevollen Tod und ein Ende dieser Qualen bereiten.
Eluanas Fall sei zu einem Politikum geworden. Viel zu viele nutzen den Fall bereits aus um selbst Profit daraus zu schlagen, kritisierte Englaro. Er forderte mehr Sensibilität und Anstand vom Staat und von den Medien. Der Fall ist nach wie vor umstritten und wird zum Aufhänger für die Diskussion über aktive Sterbehilfe.
Autor: dontpanic Nachrichten-Feed abonnieren









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