US-Pornoindustrie will Staatshilfe
Jetzt wird sogar die Pornoindustrie in den Vereinigten Staaten zum Bittsteller: Sie fordern Staatshilfen um die Finanzkrise zu überstehen.
Larry Flynt, Herausgeber des Hustler-Pornomagazins, und der Chef der Firma Girls Go Wild, Joe Francis, baten den Kongress um Finanzspritzen von fünf Milliarden Dollar. Nach Autokonzernen und Banken scheint somit auch die Pornoindustrie unter der Finanzkrise zu leiden.
An Dreistigkeit ist diese Bitte für die Einen nicht zu überbieten, für die Anderen - die Chefs der zwielichtigen Firmen selbst - ist es ihr Recht als Wirtschaftszweig, um solche Hilfen zu bitten. Schließlich sei die Pornoindustrie für die amerikanische Wirtschaft eine treibene Kraft und habe durch große Zuwachsraten geglänzt.
Flynt und Francis forderten, dass der Staat sich aktiv für das Überleben der Pornoindustrie in den Vereinigten Staaten einsetze und zwar rasch. Das (k)älteste Gewerbe der Welt habe genauso ein Anrecht auf die Hilfen wie Banken und Autoindustrie. Außerdem sei die Pornoindustrie besonders wichtig, da sie ein “Bedürfnis der Nation” stille.
Wie der Kongress auf diesen Antrag reagieren wird, ist noch offen.
Autor: dontpanic Quelle: sueddeutsche.de Nachrichten-Feed abonnieren









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